Workshop: New Work Strategie

Strukturen im Umbruch, Märkte im Wandel – so könnte man die aktuelle Corona bedingte Entwicklung in vielen Bereichen der Wirtschaft umschreiben. Unsere Arbeitswelt wird sich mittelfristig fundamental wandeln. Trotz aller vorhandener technischer Möglichkeiten, dem Bedürfnis der Mitarbeiter nach einer besseren Vereinbarung von Familie und Beruf – Work Live Balance – wurde an den althergebrachten Formen der Arbeitsorganisation bisher festgehalten. Nicht einmal flexible Arbeitszeiten waren der Standard in Unternehmen und Organisationen.

Was ist nun das fundamental Neue: Technologiebedingt ist eine Entkopplung von Arbeit, Arbeitsort und Arbeitszeit möglich!

Was bedeutet das für unsere Arbeitswelt: Organisation, Kultur und Technologie müssen sich an die Anforderungen von New Work anpassen.

Gemeinsam mit unserem Partner GSD erarbeiten wir mit Ihnen für Ihr Unternehmen im Workshop „New Work Strategie“ die notwendigen Maßnahmen.

Infos zum Workshop

 

Zulassung als Berater für das Förderprogramm „Vorgründungs- und Nachfolgecoaching Bayern“.

Ludwig Pilsl wurde von der IHK Nürnberg als Berater für das Förderprogramm „Vorgründungs- und Nachfolgecoaching Bayern“ zugelassen. Die Aufnahme in die bayerische Beraterdatenbank wurde bestätigt.

Ludwig Pilsl ist zukünftig berechtigt,  Gründer im Rahmen des Förderprogramms „Vorgründungs- und Nachfolgecoaching Bayern“ zu coachen. Die Listung gilt für alle teilnehmenden Projektträger. Kunden können auch bei der IHK München, dem Institut für Freie Berufe sowie den bayerischen Handwerkskammern Anträge stellen. Die Zulassung als Berater gilt auch für diese Projektträger.

Anbei die wichtigsten Infos zum Förderprogramm:

Quelle IHK Nürnberg für Mittelfranken

Wer kann eine Förderung erhalten?

  • Gewerbliche Existenzgründer/innen, die in Bayern wohnen und mindestens ein Jahr vor dem Start nicht selbständig waren (keine Gewerbeanmeldung bzw. Freiberuflichkeit im Haupterwerb, kein Gesellschaftervertrag).
  • Gewerbliche Unternehmensnachfolger/innen, die mindestens ein Jahr vor dem Start nicht selbständig waren (keine Gewerbeanmeldung bzw. Freiberuflichkeit im Haupterwerb, kein Gesellschaftervertrag).
  • Sie planen eine Selbständigkeit als
    a) Freiberufler/-in oder
    b) Handwerker/-in?
    Dann stellen Sie Ihren Antrag
    a) beim Institut für Freie Berufe in Nürnberg (www.ifb.uni-erlangen.de) oder
    b) bei Ihrer zuständigen Handwerkskammer.
  • Für Unternehmens- oder Wirtschaftsberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte ist eine Coachingförderung ausgeschlossen.
  • Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Was kann gefördert werden?

Grundsätzlich kann jede betriebswirtschaftliche Fragestellung, die Ihnen bei der Planung Ihrer Existenzgründung begegnet, im Coaching bearbeitet werden. Auch wenn Sie größere Sicherheit bei Entscheidungen durch eine detaillierte zweite Meinung haben möchten oder Sie einen Sparringspartner brauchen, steht Ihnen das Programm zur Verfügung.

Bitte bedenken Sie aber, dass ein Coaching nur dann sinnvoll ist, wenn es auf bereits vorhandenen Planungen aufbauen kann. Am besten haben Sie diese Planungen schon schriftlich in einem ersten Unternehmenskonzept festgehalten.

Ausgenommen von der Förderung sind folgende Punkte:

  • Beratungen mit Themenschwerpunkten auf Rechts-, Versicherungs- und Steuerfr agen,
  • Vertragsausarbeitungen, Erstellung von Jahresabschlüssen, Buchführungsarbeiten und die Entwicklung und Installation von EDV-Software,
  • Gutachterliche Stellungnahmen,
  • Operative Tätigkeiten (z.B. die Erstellung von Websites oder die Herstellung von Werbeflyern).

Ebenfalls ausgenommen sind Beratungen bei denen bereits andere öffentliche Zuschüsse verwendet werden.

Wie läuft die Förderung ab?

  • Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Coach/Berater auf:
  • Ihren persönlichen Coach/Berater: Ludwig Pilsl,  lp@pilslpartner.de oder +491705306297
  • Gemeinsam formulieren wir Ihren Coachingbedarf.
  • Senden Sie Ihren Zuschuss-Antrag nebst Anlagen an die IHK Nürnberg für Mittelfranken.
    Zuständigkeitsänderung:
    Die IHK Nürnberg für Mittelfranken ist seit dem 1. August 2020 zentrale Bewilligungsselle für alle bayerischen IHKs.
  • Nach positiver Prüfung erhalten Sie den schriftlichen Bewilligungsbescheid der IHK.
  • Schließen Sie den Beratungsvertrag mit Ihrem Coach ab.
  • Beginnen Sie Ihre geförderte Beratung.
  • Reichen Sie die Abrechnungsunterlagen fristgerecht ein.
    Zuständigkeitsänderung:
    Alle Abrechnungen ab dem 1. August 2020 sind zentral an die IHK Nürnberg zu richten.
    Die Zuständigkeit der IHK München bleibt für Abrechnungen von Antragstellern aus den IHK-Bezirken München und Augsburg bis zum 31. Juli 2020 bestehen. Diese Fälle werden durch die IHK München abschließend bearbeitet.
  • Nach positiver Prüfung erhalten Sie den schriftlichen Abrechnungsbescheid der IHK.
  • Der Zuschuss wird auf Ihr Konto überwiesen.

Wichtig ist: Eine Beratung, die vor der Bewilligung erfolgt, kann nicht mehr bezuschusst werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt zum Vorgründungs- und Nachfolgecoaching Bayern.

 

 

 

Webinar – Digitalisierung im Mittelstand

Mittwoch, 05.09.2018 – 14:00 bis 14:30 – Teilnahme kostenlos!

Was verändert sich durch Digitalisierung und was bedeutet das für Sie und Ihr Unternehmen? Sind Sie für die optimale Nutzung der Möglichkeiten richtig aufgestellt und welche Potentiale kann man kurz- und mittelfristig heben?
Die Geschwindigkeit mit der sich der digitale Wandel auf Ihr Geschäftsmodell auswirkt ist die wichtigste Größe für alle strategischen Überlegungen.
Wie sieht dieser Wandel für Ihr Unternehmen aus?

Das Webinar gibt Einblicke, welche Werkzeuge und Erfolgsfaktoren in der strategischen Ausrichtung entscheidend sind, um Ihr Unternehmen erfolgreich durch den digitalen Wandel zu führen. Profitieren Sie von neuen Impulsen und konkrete Beispielen.
– Digitalisierung verstehen
– Einflüsse Erkennen
– Quick Wins umsetzen
– Konkrete Handlungsempfehlungen

Praxistag „Industrie 4.0“

Im Rahmen des INTERREG VA-Prgramms Grenzregion 4.0 fand am 24.07.2018 folgender Praxistag statt.

  • Industrie 4.0 mit Computertomographie Fraunhofer-Anwendungszentrum CTMT
    In Kooperation mit der Technischen Hochschule Deggendorf

Überrascht haben mich zwei Dinge:

  1. Die Top Qualität der Vorträge und der sehr enge Praxisbezug.
  2. Die sehr geringe Teilnehmerzahl aus den Unternehmen

Digitalisierung und Industrie 4.0 ist zwar in den Unternehmen angekommen, es sind aber nur wenige Unternehmen auf einem strukturierten und konsequenten Weg der Umsetzung.

In den nächsten Beiträgen werden die Ursachen und Hindernisse für die schleppende Umsetzung erläutert sowie Potentiale und positive Beispiele aufgezeigt.

 

Fördermittel Digitalisierung

Digitalbonus Bayern

+++ Die erfolgreiche Digitalisierung des Mittelstands geht mit zusätzlichen Fördermitteln weiter. Die Bayerische Staatsregierung konnte zusätzlich zum bisherigen Budget weitere Fördermittel mobilisieren. Nachdem die Jahrestranche 2017 für das Programm bereits im Mai ausgeschöpft war, kann der Digitalbonus durch die zusätzlichen Mittel bereits 2017 wieder beantragt werden.

https://www.digitalbonus.bayern/

Internet World Expo 2018 in München – Fazit

Ein Besuch auf der Internet World Expo ist nun schon das dritte Jahr in Folge ein wichtiger Pflichttermin. Wirklich Neues gab es in diesem Jahr für mich nicht zu sehen. Schwerpunkte auf der Ausstellerseite bilden Shopsysteme, Plugins und Marketinglösungen. Interessant war, Anbieter von eCommerce Lösungen haben sich auf die steigende Nachfrage aus dem B2B Sektor gerüstet. Mittlerweile wollen B2B Unternehmen getrieben durch die Mitarbeiter, welche natürlich den Komfort des Onlineshopings aus eigener Erfahrung kennen, ihren Kunden und Partnern die Vorteile von eCommerce Funktionalitäten nicht vorenthalten.

Nicht nur B2B Handelsunternehmen stehen auf der Abnehmerseite, viele Hersteller wollen z.B. das Ersatzteil- und Servicegeschäft über eCommerce Lösungen abwickeln.

Bei der Implementierung von eCommerce in B2B Unternehmen steht natürlich die Anbindung und Integration in die bestehende Unternehmens-IT im Vordergrund. Insellösungen und somit redundante Datenhaltung und -pflege will kein B2B Unternehmen.

Ludwig Pilsl und Jan Bömer, Enterprise Relation Manager bei shopware

Nahmhafte Anbieter von eCommerce wie shopware haben sich auf diese Thematik fukusiert und bieten mittlerweile eine interessante eCommerce Lösung für B2B Kunden mit der Anbindung an gängige ERP Systeme wie SAP oder Microsoft Dynamics Navision.

Ich hatte Gelegenheit mit Herrn Jan Bömer, Enterprise Relation Manager bei shopware das Thema ausführlich zu diskutieren.

 

Digitalisierung im Mittelstand

 

Die Digitalisierung stellt den Mittelstand, das wirkliche Rückgrat der deutschen Wirtschaft, vor große Herausforderungen. Auf dem DIGITAL FUTURE CONGRESS, 01.03.2018 in Frankfurt wurde unter dem Motto „Mittelstand trifft Digitalisierung“ ein interessanter Überblick zu allen Facetten der Digitalisierung geboten.  In über 50 Vorträgen und Workshops strukturiert in die Themenbereiche

  • Online Marketing und Vertriebsoptimierung
  • Prozessoptimierung und IT Infrastruktur
  • Arbeit 4.0 und FUTURE Thinking
  • Cyber Security und Datensicherheit

konnte ich mir einen guten Überblick über den Status Quo zum Thema Digitalisierung im Mittelstand verschaffen.

Mein Fazit:

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Lösungsansätzen, sowohl auf der IT-Anbieterseite als auch auf der Unternehmensseite.

Der entscheidende Erfolgsfaktor für das Gelingen des Digitalen Wandels sind die Fähigkeiten der Mitarbeiter die Transformation zu gestalten. Die Unternehmen müssen sich nicht nur mit der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter beschäftigen. Motivation und Awareness für Digitalisierungsprojekte muss in vielen Unternehmen erst noch aufgebaut werden. Es müssen Platformen geschaffen werden um den ständigen Austausch zu gewährleisten. Vorträge, agile Teams, neue Führungskonzepte, einfache Prozesse und Workflows, Design Thinking, Digital Workplace – eine sehr hohe Anforderung an das Management und die Organisation.

Interview mit Veranstalter Michael Mattis, Springer Professional

 

Roadmap Digitalisierung – So gelingt der digitale Wandel im Unternehmen

 

Artikel von Ludwig Pilsl in „IHK Niederbayerische Wirtschaft Dezember 2017“

Standortbestimmung, Bewusstsein, Strategie und gezielte Veränderung.
So gelingt der digitale Wandel im Unternehmen.

Digitalisierung ist keine neue kurzlebige Erscheinung. Digitalisierung ist kein Trend und keine spezielle Strömung in der IT.  Es geht ausschließlich darum eine klare Vorstellung und eine klare Strategie zu formulieren wie das Unternehmen mit seinen Stärken und Kernkompetenzen zukünftig am Markt erfolgreich agieren kann, auch unter den veränderten Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Welt.

Die Digitalisierung des Vertriebs und der Kundenbeziehungen oder die Ausweitung von Serviceangeboten kann ein Ziel sein. Das bestehende Geschäftsmodell bildet dabei immer die Basis für die Digitalisierungsstrategie. Neue digitale Geschäftsmodelle können aber auch wichtige Treiber für die Unternehmensentwicklung darstellen.

Wie generiert man nun die eigene digitale Roadmap? Vorneweg, es gibt keinen Masterplan passend für jedes Unternehmen. Bei der Umwandlung des eigenen Unternehmens in eine digitalisierte Organisation sind aber folgende Punkte wesentlich.

Eine genaue Standortbestimmung des Unternehmens ist unumgänglich. Alle wichtigen Aspekte des vorhandenen Geschäftsmodells in Bezug auf Kunden, Wettbewerber, Technologien müssen analysiert und bewertet werden.

Es muss ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Digitalisierung nahezu alle geschäftsrelevanten Rahmenbedingungen verändert und darüber hinaus Erfolgsfaktoren neu definiert.

Digitale Transformation ist nichts für Einzelkämpfer. Die Bestimmung und Befähigung von Enablern und der erste Entwurf eines künftigen digitalen Geschäftsmodells sind ein wichtiger Baustein. Das Team und die Vision für den Weg in die Digitale Transformation müssen klar definiert werden. Den Mitarbeitern und deren Potential und Bereitschaft sich für den Wandel einzusetzen kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Unterstützung wird wichtig werden. IT-Dienstleister, Berater aber auch erfahrene Unternehmer-Kollegen sollen bei Bedarf hinzugezogen werden.

Die eigentliche Steuerung des digitalen Wandels des Unternehmens durch die Definition der einzelnen Digitalisierungsprojekte, deren Bewertung und Priorisierung erfolgt dann abhängig vom digitalen Reifegrad des Unternehmens. Jetzt steht die „digitale Roadmap“, mit einem ersten Fokus auf Mitarbeiter, Arbeitsabläufe, Kunden und Geschäftsmodell.

Entscheidend ist es loszulegen und nicht zuzusehen wie man von anderen überholt wird.

Ludwig Pilsl
www.pislpartner.de

 

Digitale Strategie und Transformation Health

Vortrag von Ludwig Pilsl am 11.12.2017 in München – 5 Höfe – Digitale Strategie und Transformation Health


Die Referenten  von links: Sonja Bauer, Ludwig Pilsl, Angelika Mielich, Dr. Christian Kühl

Themen:
Megatrend Digitalisierung von Analog zu Digital.
Digitalisierung hat den Gesundheitsmarkt erreicht
Die 10 wichtigsten digitalen Anwendungsbereiche
mit Einfluss auf die ärztliche Praxis.
Die digitale Roadmap für Ärzte-
Handlungsempfehlungen

Transformationsszenario B2B Handel Teil 9

Wie stellt sich ein mögliches Szenario für die digitale Transformation des Kundenbeziehungsmanagements im B2B Vertrieb dar.
Basis ist eine Klassifizierung  in „digital“ affine Kunden auf der einen Seite und „analoge“ Kunden auf der anderen Seite.
Für „analoge“ Kunden empfiehlt es sich an den bewährten Betreuungsmethoden durch persönlichen Kontakt festzuhalten.
„Digital“ affine Kunden können ganz oder teilweise durch digitale Services betreut werden. Funktioniert das?
B2C Kunden sind diese volldigitale Betreuung gewohnt und schätzen diesen Service.
Es ist keine Ausnahme wenn B2C Kunden über Jahre regelmäßig bestimmte Produkte als registrierte Kunden bei einem Onlineshop ordern, ohne dass der Kunden jemals mit einem Mitarbeiter persönlich in Kontakt tritt oder umgekehrt.
Unpersönlich? Nein, denn die permanente und wiederholte Erfahrung, dass Bestellungen reibungslos abgewickelt werden, Retouren unbürokratisch erfolgen, werten die Kunden als großen Vorteil. Durch den professionellen, auf die Kundenbedürfnisse abgestimmten Service, wird eine persönliche Betreuung komplett obsolet.
Das funktioniert natürlich genau so im B2B Handel. Es sind ja die gleichen Personen, welche vielleicht schon im privaten Bereich „digital“ einkaufen.