Roadmap Digitalisierung – So gelingt der digitale Wandel im Unternehmen

 

Artikel von Ludwig Pilsl in „IHK Niederbayerische Wirtschaft Dezember 2017“

Standortbestimmung, Bewusstsein, Strategie und gezielte Veränderung.
So gelingt der digitale Wandel im Unternehmen.

Digitalisierung ist keine neue kurzlebige Erscheinung. Digitalisierung ist kein Trend und keine spezielle Strömung in der IT.  Es geht ausschließlich darum eine klare Vorstellung und eine klare Strategie zu formulieren wie das Unternehmen mit seinen Stärken und Kernkompetenzen zukünftig am Markt erfolgreich agieren kann, auch unter den veränderten Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Welt.

Die Digitalisierung des Vertriebs und der Kundenbeziehungen oder die Ausweitung von Serviceangeboten kann ein Ziel sein. Das bestehende Geschäftsmodell bildet dabei immer die Basis für die Digitalisierungsstrategie. Neue digitale Geschäftsmodelle können aber auch wichtige Treiber für die Unternehmensentwicklung darstellen.

Wie generiert man nun die eigene digitale Roadmap? Vorneweg, es gibt keinen Masterplan passend für jedes Unternehmen. Bei der Umwandlung des eigenen Unternehmens in eine digitalisierte Organisation sind aber folgende Punkte wesentlich.

Eine genaue Standortbestimmung des Unternehmens ist unumgänglich. Alle wichtigen Aspekte des vorhandenen Geschäftsmodells in Bezug auf Kunden, Wettbewerber, Technologien müssen analysiert und bewertet werden.

Es muss ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die Digitalisierung nahezu alle geschäftsrelevanten Rahmenbedingungen verändert und darüber hinaus Erfolgsfaktoren neu definiert.

Digitale Transformation ist nichts für Einzelkämpfer. Die Bestimmung und Befähigung von Enablern und der erste Entwurf eines künftigen digitalen Geschäftsmodells sind ein wichtiger Baustein. Das Team und die Vision für den Weg in die Digitale Transformation müssen klar definiert werden. Den Mitarbeitern und deren Potential und Bereitschaft sich für den Wandel einzusetzen kommt dabei eine zentrale Rolle zu.

Unterstützung wird wichtig werden. IT-Dienstleister, Berater aber auch erfahrene Unternehmer-Kollegen sollen bei Bedarf hinzugezogen werden.

Die eigentliche Steuerung des digitalen Wandels des Unternehmens durch die Definition der einzelnen Digitalisierungsprojekte, deren Bewertung und Priorisierung erfolgt dann abhängig vom digitalen Reifegrad des Unternehmens. Jetzt steht die „digitale Roadmap“, mit einem ersten Fokus auf Mitarbeiter, Arbeitsabläufe, Kunden und Geschäftsmodell.

Entscheidend ist es loszulegen und nicht zuzusehen wie man von anderen überholt wird.

Ludwig Pilsl
www.pislpartner.de

 

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